fördermöglichkeiten



Kontaktieren Sie bitte vor Beginn der Bildungsmaßnahme die zuständigen Förderstellen.


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»  FÖRDERUNG VON UNTERNEHMERINNEN UND LEITENDEN ANGESTELLTEN (WIBAG)

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QUALIFIKATIONSFÖRDERUNGSZUSCHUSS FÜR ARBEITNEHMERINNEN
(Bgld. Landesregierung)

Zielgruppe:

ArbeitnehmerInnen, Arbeitslose, Arbeitssuchende, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener sowie WiedereinsteigerInnen nach dem Elternkarenzurlaub, die an berufsorientierten Bildungsmaßnahmen teilnehmen (dazu zählen z.B. auch die Berufsreifeprüfung, die Studienberechtigungsprüfung und die Pflichtschulabschlussprüfung). Von der Förderung ausgenommen sind Deutschkurse.
Achtung: Für die Zielgruppe der Arbeitslosen bzw. Arbeitsuchenden ist es notwendig, beim AMS schon zum Beginn der Bildungsmaßnahme als arbeitslos oder arbeitsuchend gemeldet zu sein.
StudentInnen und PensionistInnen sind von dieser Förderung ausgeschlossen.
Die Ausbildungseinrichtung, bei der die Bildungsmaßnahme besucht wird, muss in der Liste der anerkannten Ausbildungseinrichtungen geführt sein.

Anträge/ Formulare/ Informationen:

Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abt. 6 – Hauptref. Sozialwesen

Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt, tel: 0 26 82/ 600-2286

www.burgenland.at/gesundheit-soziales-arbeit/arbeitnehmerfoerderung/


FÖRDERUNG DER AUS- UND WEITERBILDUNG VON UNTERNEHMERINNNEN UND LEITENDEN ANGESTELLTEN (WIBAG)

Zielgruppe:

UnternehmerInnen und leitende Angestellte von kleinen oder mittleren Unternehmen der industriellen und gewerblichen Wirtschaft im Burgenland.

Anträge/ Formulare/ Informationen:

Wirtschaftsservice Burgenland, Technologiezentrum,

7000 Eisenstadt, tel. 05/ 90 10-210

Antragsformular:

www.wibag.at/


BILDUNGSKARENZ UND WEITERBILDUNGSGELD

Was ist das?

Zwischen ArbeitgeberIn und ArbeitnehmerIn kann eine Bildungskarenz oder eine Freistellung gegen Entfall der Bezüge vereinbart werden. In dieser Zeit kann die/ der ArbeitnehmerIn an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen und unter Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen Weiterbildungsgeld beziehen.


Was sind die Anspruchsvoraussetzungen? - Karenzvereinbarungen

Auf jeden Fall muss als Voraussetzung für den Bezug von Weiterbildungsgeld die Anwartschaft (Anspruchsberechtigung) auf Arbeitslosengeld erfüllt sein.

Im Falle der Bildungskarenz muss die/ der ArbeitnehmerIn bereits mindestens 3 Jahre bei diesem Dienstgeber beschäftigt gewesen sein. Die Vereinbarung muss für mindestens 3 Monate, höchstens aber ein Jahr getroffen werden.

Im Fall der Freistellung gegen Entfall der Bezüge gibt es diese Bedingung nicht, allerdings muss hier der Dienstgeber zusätzlich nachweislich eine Ersatzarbeitskraft für die vereinbarte Dauer beschäftigen. Diese muss vor ihrer Einstellung Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bezogen haben und über der Geringfügigkeitsgrenze beschäftigt werden. Die Vereinbarung muss für mindestens 6 Monate, höchstens aber ein Jahr getroffen werden.

Beamtete MitarbeiterInnen des öffentlichen Dienstes sind vom Bezug von Weiterbildungsgeld ausgeschlossen.


Welche Weiterbildungsmaßnahmen kommen in Frage?

In Frage kommen dafür alle Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im In- und Ausland. Lediglich Kurse, die dem Freizeitbereich zuzuordnen sind und keinen Beitrag zur beruflichen Qualifikation leisten, werden nicht akzeptiert.

Die Maßnahme muss mindestens 3 Monate und darf nicht länger als 12 Monate dauern. Die Teilnahme muss mit einer Anmelde- und Kursbesuchsbestätigung nachgewiesen werden. Die Bildungsmaßnahme muss ein Mindestausmaß von 16 Wochenstunden haben oder eine vergleichbare zeitliche Belastung aufweisen.

Das Erfordernis einer zeitlichen Inanspruchnahme im Ausmaß von mindestens 16 Wochenstunden ist anhand geeigneter Unterlagen (Kursprogramm, Bestätigung des Kursträgers etc.) zu überprüfen.

Bei Besuch einer Fachhochschule, Universität bzw. eines Kollegs oder vergleichbaren Ausbildungsganges ist das Erfordernis einer Inanspruchnahme im Ausmaß von 16 Wochenstunden grundsätzlich als erfüllt anzusehen. Sie gilt weiters als erfüllt bei Besuch eines


  1. 1.Vorbereitungslehrganges auf die Berufsreife- und Studienberechtigungsprüfung

  2. 2.Lehrganges zum Nachholen des Hauptschulabschlusses und

  3. 3.Lehrganges zum Nachholen eines Lehrabschlusses (wenn dieser außerhalb eines Lehrverhältnisses absolviert wird, weil sonst keine

Weiterbildungsmaßnahme, sondern eine Berufsausbildung vorliegt, für die kein Weiterbildungsgeld gewährt werden kann). Liegen weniger als 16 Wochenstunden vor, wird allerdings vom Kursträger eine Lernzeit bestätigt, die für die Erreichung des Ausbildungszieles unabdingbar ist, so ist diese in die Kurszeit einzurechnen.

Wie hoch ist das Weiterbildungsgeld und wie lange kann es bezogen werden?

In der Zeit der Bildungskarenz wird Weiterbildungsgeld in der Höhe des üblichen Karenzgeldsatzes gezahlt. Der Bezug von Weiterbildungsgeld beinhaltet automatisch auch eine Kranken-, Pension- und Unfallversicherung mit sich. Ab dem vollendeten 45. Lebensjahr wird das Weiterbildungsgeld in Höhe des fiktiven Arbeitslosengeldes ausgezahlt, wenn dieses höher als der vorgenannte Betrag ist.

Darüber hinaus dürfen karenzierte ArbeitnehmerInnen dazuverdienen, sofern sie die Geringfügigkeitsgrenze (diese können Sie beim AMS erfragen) nicht überschreiten. Dieser Zuverdienst darf aber nicht beim selben Arbeitgeber erfolgen, mit dem die Karenzierung vereinbart wurde. Das Weiterbildungsgeld wird für die Zeit der Karenzierung/Freistellung bezahlt, also mindestens drei Monate aber maximal ein Jahr. Ein neuer Anspruch auf Bildungskarenz entsteht wieder nach drei Jahren ununterbrochener Beschäftigung bei einem Arbeitgeber.


Wie erfolgt die Beantragung?

Zuerst muss die Vereinbarung mit dem Dienstgeber erfolgen.

Der Antrag ist bei der jeweils zuständigen regionalen Geschäftsstelle des AMS zu stellen. Infoblätter und Bescheinigungen können von der Homepage des AMS heruntergeladen werden.

Der Antrag kann frühestens einen Monat vor der geplanten Bildungskarenz gestellt werden. Das Weiterbildungsgeld kann frühestens ab dem Tag der Antragstellung zuerkannt werden, d.h. rückwirkend wird kein Weiterbildungsgeld gewährt.

Zur Beantragung beim AMS sind folgende Unterlagen mitzubringen:

  1. ausgefülltes Antragsformular zur Bildungskarenz

  2. Sozialversicherungskarte

  3. Meldezettel

  4. unterfertigte Vereinbarung über Bildungskarenz bzw. Freistellung gegen Entfall der Bezüge mit dem Dienstgeber

  5. Anmeldebestätigung zur angestrebten Ausbildung (diese kann auch nachgereicht werden, allerdings kann sich dadurch auch die Auszahlung verzögern).

Anmerkung:

Bildungskarenz kann auch in unmittelbarem Anschluss an die Elternkarenz vereinbart werden.

Anträge/ Formulare/ Informationen:

Regionale Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice

www.ams.at

STUDIENBEIHILFE DER KAMMER FÜR ARBEITER UND ANGESTELLTE FÜR
DAS BURGENLAND

Voraussetzungen:

  1. Kammerzugehörige/r DienstnehmerIn

  2. Einkommensgrenze

Die Förderung wird ab dem Zeitpunkt der Antragstellung gewährt, nicht rückwirkend! Auszahlung erfolgt zweimal pro Jahr.


Anträge/ Formulare/ Informationen:

Kammer für Arbeiter und Angestellte für das Burgenland

Wiener Straße 7, 7000 Eisenstadt, tel: 0 26 82/ 740-0,

www.akbgld.at

AK- BILDUNGSGUTSCHEIN

Für alle Berufsreifeprüfungs-KursteilnehmerInnen, die im Burgenland arbeiten und Kammer-umlage bezahlen, gibt es jetzt pro Kurs, pro Semester € 50,00 von der AK.
Wenn Sie einen BRP Kurs bei uns besuchen, werden Ihre Daten an die AK weitergeleitet, die AK überprüft Ihren Anspruch, nach Kursende erhalten Sie über die VHS Bildungsschecks, die Sie dann bei der AK einlösen können.

Informationen:

Kammer für Arbeiter und Angestellte für das Burgenland
Wiener Straße 7, 7000 Eisenstadt, tel: 0 26 82/ 740-0,

www.akbgld.at

STUDIENBEIHILFE

Staatliche Studienbeihilfe für die Vorbereitung auf die Studienberechtigungsprüfung

Voraussetzungen:

  1. „soziale Bedürftigkeit“

  2. Zulassung zur SBP

  3. positive Ablegung von mindestens 3 SBP-Prüfungen in einem Jahr


Anträge/ Formulare/ Informationen:

Stipendienstelle Wien, Gudrunstraße 179a, 1100 Wien

tel: 01/ 60 173-0

Stipendienstelle Graz, Joanneumring 20, 8010 Graz

tel: 0 316/ 81 33 88